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Rückblick

Über € 3 500 spendete unser Club zur Verwendung für die Studentinnen der FEMTEC,  
Am Freitag, dem 15. Juli,2011 überreichten  unsere Clubmitglieder S. Tiedchen,  R. Deguelle, A. Brunnberg, S. Olbrich-Kempter und G. Fritsch-Vivié der Geschäftslitung der FEMTEC Frau Dr. Lukoschat,  Frau Dr. Härder und  Frau Zeßner
diesen großen Betrag.
 
Die FEMTEC informierte in diesem Rahmen sehr ausführlich über die Nutzung unserer Spendengelder.
So sind über zehn Studentinnen gefördert worden, die zu Studien- oder Praktikumszwecken in Länder fast aller Kontinente - mit Ausnahme von Australien - waren.
Weiterhin wurde über eine neue Image-Kampagne, die anläßlich des 10jährigen Jubiläums der FEMTEC ins Leben gerufen wurde, berichtet. und ein neuer Imagefilm der FEMTEC präsentiert. 
 
Insgesamt haben die Mitglieder unseres Clubs in den Räumen der FEMTEC zwei äußerst anregende und informative Stunden verbracht..
 
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Und wieder war unser alljährlicher Flohmarkt auf Grund der tollen Spenden für das Trödeln  ein Erfolg. Dieser Flohmarkt war gekennzeichnet von sehr sommerlichen Temperaturen, mit - wie immer - viel Spaß aller Beteiligten und einem erfreulichen Betrag in Höhe von € 720,- (nach Abzug aller Gebühren).
Auch mit diesem Betrag werden wir unsere Club-Projekte weiter unterstützen.

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 Zum Gedenken an unser ehemaliges Mitglied Lore Börner

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 Lore Börner, Gründungsmitglied  und  Seniorin unseres Zonta Clubs, ist am 6. Mai 2011 nach langjährigem Kampf gegen den Krebs gestorben. Auch wenn sie im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen ihren Austritt aus dem Club erklären musste, so fühlen wir doch die erste Lücke, die in unserem Club entstanden ist. Zu viert  haben wir die Trauerfeier für sie in Berlin-Grünau miterlebt und gelbe Rosen an ihr Portrait gelegt.
 
Uns allen, besonders aber den jüngeren Clubmitgliedern, die Lore Börner nicht mehr so intensiv erleben konnten, möchte ich sie heute noch einmal in Erinnerung rufen.
 
Nach dem Fall der Mauer – der Name unseres Zonta Clubs soll ja auch daran erinnern - suchte der neuzugründende Club etwaige Mitglieder auch im Ostteil der Stadt. Lore Börner ist eines von ihnen gewesen.
Nach Studium und Promotion wurde sie 1956 als erste Frau wissenschaftliche Mitarbeiterin am Münzkabinett des Bodemuseums, an dem sie bis 1990 tätig war, seit 1973 auch als Stellvertretende Direktorin. Mit einem Werkvertrag arbeitete sie dort bis 1997. Den Ertrag ihrer kunsthistorischen Forschungen hat sie in zwei Büchern zusammengetragen:
1981 Deutsche Medaillenkleinode des 16. und 17. Jahrhunderts,
1997 Die italienischen Medaillen der Renaissance und des Barock im Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin.
Viele von uns erinnern sich an ihre interessanten Vorträge in unseren Meetings zu diesem Themenkreis.
 
Bescheiden wie sie war, machte Lore Börner kein Aufhebens von sich und ihren Tätigkeiten und verschwieg uns ihre weiteren Aktivitäten als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst (seit 1990) und ihre langjährige Mitgliedschaft in der Numismatischen Gesellschaft zu Berlin, die sie sogar als Ehrenmitglied mit einer Medaille auszeichnete.
 
Eine eigene Familie war Lore Börner nicht vergönnt. Ihr Interesse an ihren Mitmenschen, ihre Warmherzigkeit kam nicht nur ihren Freunden zugute, - nicht umsonst ist sie für Familie Kluge, der sie sich bis zuletzt verbunden fühlte, Großmutter ehrenhalber gewesen.
Über den privaten Rahmen hinaus engagierte sie sich in ihrem Zonta Club. Sie war Stellvertretende Schatzmeisterin, häufig Kassenprüferin, stets hilfsbereit bei Clubaktivitäten wie dem Lichtermarkt und bei Besuchen im Oberlinhaus. Sie hat im Namen von Zonta für Blinde literarische Werke auf Kassette gesprochen.
So lange es ging, hat sie unser Reiseprogramm gerne mitgemacht.
In den letzten Wintermonaten verschlechterte sich ihr Zustand zusehends, so dass sie nicht mehr in ihrer hübschen kleinen „Betreuten“ Wohnung in Köpenick bleiben konnte, in die sie ja wegen des Aufzuges gezogen war. Telefonisch konnte ich sie dann im Caritas-Pflegeheim in Schöneweide nicht mehr erreichen, da sie zu schwach zum Telefonieren war.
Ich erinnere mich an viele liebe Telefonate mit ihr, bei denen sie immer erst einmal von mir wissen wollte, wie es mir ginge, bevor sie von sich erzählte. Ich vermisse sie. 
 
gez. Erika Winau, Zonta Club Berlin 1989
 
Ein Jubiläumsevent der Femtec. – am 26. Mai 2011 im Lichthof der TU Berlin. Im Laufe von 10 Jahren hat die Femtec. mit dem Femtec. Netzwerk Frauen in MINT-Studienfächern und -Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gefördert, ihnen den Weg durchs Studium und den Einstieg in den Beruf erleichtert. Beeindruckende Erfolge wurden erzielt. Das galt es, gebührend darzustellen und zu feiern.

Frau Gabriela Fritsch- Vivie (ZC Berlin 1989), Frau Dr. Susanne Sachtleber (ZC Berlin-Mitte); Frau Pamela Stenzel (ZC Berlin) und Frau Antje Lode (Union deutscher Zonta Clubs) waren eingeladen.

Seit 2004 gehören der Zonta Club Berlin 1989 und seit 2005 die Union deutscher Zonta Clubs mit tatkräftigem finanziellem und persönlichem Engagement zu den Förderern der Femtec. und damit der Studierenden und der Absolventinnen. Dem haben sich in Berlin auch die Clubs ZC Berlin und ZC Berlin-Mitte sowie weitere Clubs deutschlandweit angeschlossen. – Die Femtec. kooperiert in private-public-partnership mit zehn internationalen Unternehmen und acht führenden Technischen Hochschulen. Initiatoren der Gründung dieses bis heute einzigartigen Netzwerks waren die TU Berlin und die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft mit ihrer Gründungspräsidentin Prof. Dr. Barbara Schaeffer-Hegel.
 
Nach dem Grußwort des Präsidenten der TU, Dr. Jörg Steinbach, stellte Frau Prof. Schaeffer-Hegel den Werdegang der Femtec. dar. Frau Dr. Helga Lukoschat, Geschäftsführerin der Femtec., gab ein ausführliches Bild von dem unverzichtbarem Know-how, das die Femtec. in ihrem studienbegleitenden Careerbuilding-Programm den jungen Frauen bietet: Soft-Skills wie Management- und Personalstrategien, soziale Kompetenz, Team-Arbeit, Networking und nicht zuletzt Selbstkompetenz, d.h. sich der eigenen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ziele bewusst zu werden und mit Mut auch zu vertreten. Diese attraktive Selbstsicherheit strahlten die sich vorstellenden jungen Frauen auch aus: sie ist es, die die Unternehmen von den Absolventinnen und zukünftigen Führungskräften neben Kompetenzen, Eigenständigkeit und Durchsetzungsfähigkeit erwarten. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt für beide Partner eine wichtige Rolle. Viele der Femtec. Absolventinnen haben bereits führende Positionen erreicht, das zeigt die Verbleibsanalyse.
IIm August 2008 wurde von den Femtec-Absolventinnen der Femtec.Alumnae e.V. gegründet. Neben spezifischen Zielsetzungen in den MINT-Berufen engagiert er sich auch für  gesellschaftspolitische Ziele. Im Mai 2011 wurde ein Mentoring-Programm zwischen den Clubs der Union deutscher Zonta Clubs und dem Femtec.Alumnae e.V. mit Unterstützung der Femtec.GmbH gestartet. Die gleichberechtigte Zusammenarbeit wird deutlich in der Mitgliedschaft und Mitarbeit der Beauftragten der Union, unseres Clubmitgliedes Antje Lode, im Beirat der Femtec.Alumnae e.V. und spiegelt sich in dem gemeinsamen Mentoring-Projekt. Insgesamt sehen sich die deutschen Zonta Clubs mit dem Engagement bei der Femtec. mit einbezogen in die gesellschaftlichen Veränderungen auf dem Weg zu einer neuen Unternehmenskultur.
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Alle Jahre wieder freuen sich die taubblinden Mädchen und Jungen im Oberlinhaus auf ihre Weihnachtsfeier mit der eigens einstudierten Vorführung des Krippenspiels. Es ist immer eine sehr bewegende Aufführung.
In diesem feierlichen Rahmen überreichten unsere Zontians Annemarie Brunnberg und Marlie Schiller  im Namen unseres Clubs den Mädchen und Jungen einen Scheck von über 1 200 €. Ein sicher für die nächste Ferienaktion der Kinder hochwillkommener Beitrag.

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