Antje-Lode-Förderpreis

Antje-Lode-Förderpreis für eine geflüchtete ukrainische Studentin von MINT-Fächern in Deutschland
Anlässlich des Todes von Antje Margret Lode am 11. April 2022 wird über den Zonta Club Berlin 1989 e. V. ein Förderpreis in Höhe von € 4.000 für eine aus dem Ukraine-Krieg nach Deutschland geflüchtete Studentin der mathematischen, Ingenieurs-, naturwissenschaftlichen und technischen (MINT) Fächer ausgeschrieben.

Hintergrund

„Frag Antje, sie hat bestimmt eine Lösung!" und „Antje hat an uns geglaubt!" sind oft genannte Erinnerungen von Zontians und Femtec-Mentees. Antje Lode war Gründungspräsidentin von Zonta Club Berlin 1989 e. V.. Als Organisation berufstätiger Frauen setzt sich ZONTA International seit 1919 für die Gleichberechtigung und Förderung aller Frauen ein. Antje Lodes Ziel war es stets, die Entwicklung von Frauen besonders zu Zeiten und in Ausbildungs- und Berufsbereichen mit hohen Hürden zu fördern. Im Deutschen Frauenrat hat sie sich als Zonta-Delegierte für das Femtec-Mentoring-Programm von MINT-Frauen eingesetzt.
Geprägt von ihrer Heimatstadt Lübeck lernte Antje als Kriegskind in der zerbombten Hansestadt voller Geflüchteter und nach dem frühen Tod ihres Vaters, dass der Zusammenhalt von Frauen entscheidend ist. Trotz aller Herausforderungen ihren Weg zu gehen, hat Antje Lodes Leben, ihr vielfältiges Engagement und ihre Karriere in der Pharma-Industrie bestimmt.
Dieser Förderpreis soll eine Ukrainerin auf ihrem Weg ermutigen. Für eine Welt, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben, den Herausforderungen wie Krieg, Klimawandel und sich dynamisch schnell verändernden Technologien zu begegnen, müssen Frauen eine aktive, gleichberechtigte Rolle spielen. Das ist das Ziel des Antje-Lode-Förderpreises.